Tarangire Nationalpark -

Kleiner Bruder der Serengeti und Park der Baobabs

Der Tarangire-Nationalpark im Nordosten des Landes ist einer von insgesamt vierzehn Nationalparks in Tansania. Er liegt südwestlich von Arusha in der Nähe des herrlichen Manyara-Sees. Seine Fläche umfasst etwa 2600 km² - verglichen mit dem großen Bruder Serengeti hört sich das natürlich sehr klein an. Aber immerhin entspricht die Fläche von Tarangire den Ausmaßen unseres Saarlandes.

Die auf etwa 900 Höhenmetern liegende Landschaft ist durch weitläufige Savannen geprägt. Der Tarangire-Fluss, dem der Park seinen Namen verdankt und der sich durch ihn schlängelt, führt während des gesamten Jahres Wasser. Deshalb ist der Park speziell zur Trockenzeit von Juli bis Oktober besonders tierreich. Denn die Tiere, die sonst in trockeneren Regionen leben, wandern zu diesem Zeitpunkt in den Park ein. Raubtiere sind auf der ewigen Suche nach nahrhafter Beute, andere Tiere stillen ihren Durst im Fluss.

Und das bedeutet fantastische Tierbeobachtungsmöglichkeiten für Safari- Liebhaber und solche Besucher, die es noch werden wollen. Die großen Tiermigrationen der Serengeti sind weltbekannt. Was viele jedoch nicht wissen, dass es auch im Tarangire Nationalpark eine Tiermigration gibt: Die Tiere ziehen einmal jährlich zum Fluss, da weite Gebiete des Parks austrocknen und es nur wenig Wasser gibt. In der Trockenzeit sammeln sich dich Herden am Fluss um anschließend wieder in die angestammten Reviere zurückzukehren.

Man spricht von der songenannten "Kleinen Migration", die ebenso schön anzusehen ist wie im Serengeti Nationalpark. Eine Besonderheit der signifikanten Landschaft sind die Baobab-Bäume, vielen Menschen besser bekannt als Afrikanischer Affenbrotbaum. Dieser Baum gehört zu den bekanntesten und charakteristischsten Bäumen des tropischen Afrika. Der wissenschaftliche Gattungsname ehrt den europäischen Entdecker des Baums, den französischen Naturforscher Michel Adanson, der im 18. Jahrhundert in Saint-Louis den ersten Botanischen Garten Senegals anlegte.

Der Name spielt auf die Form der Blätter an, die sich aus fünf bis neun Einzelblättchen zusammensetzen, welche entfernt an die Finger einer menschlichen Hand erinnern. Außerdem beeindrucken Kandelaberbäume, deren „Kerzen" fächerartig in den Himmel ragen sowie Schirmakazien die Besucher. Machen Sie sich auf die „Jagd“ nach den besten Fotomotiven. Die großen Elefantenherden üben dabei einen besonderen Reiz auf die Urlauber aus. Geschmeidig bewegen sich die Leoparden, während die Löwen zumeist auf ihrer faulen Haut liegen. Gnus, Gazellen und Zebras ziehen friedlich grasend umher, während die Büffel ihr Revier abstecken. Freundliche Giraffen recken ihre langen Hälse nach den köstlichsten Blättern ganz oben in den Baumkronen – welch Luxus, dass kaum ein anderes Tier so weit heraufkommt. Vielleicht die lautstarken Paviane, die besonders die Früchte des Affenbrotbaumes lieben.

Sonnenverwöhnte Flusspferde gönnen sich ein erfrischendes Vollbad im Fluss – Wellness der besonderen Art. Mit etwas Glück bekommen Sie ebenfalls die selten gewordenen Afrikanischen Wildhunde und Geparden zu Gesicht. Mit über 300 Arten ist die Vogelgemeinde des Nationalparks stark vertreten. Machen Sie sich auf das eine oder andere mitunter laute Pfeifkonzert gefasst. Von Arusha aus sind es etwa 120 Kilometer Fahrt bis zum Park. Wahlweise befindet sich im nördlichen Teil Tarangires ein Flugplatz. Geöffnet ist der Tarangire Nationalpark ganzjährig für seine Besucher.

In den Regenzeiten lassen sich jedoch mitunter die Wege etwas schlechter befahren. Tiervielfalt und die beeindruckende Landschaft machen den Tarangire Nationalpark zu einem echtem Juwel, das Ihnen in zauberhafter Erinnerung bleiben wird.

Wir von INTOSOL kümmern uns um Alles, damit Sie unvergessliche Tage in der Wildnis Ostafrikas verbringen können!

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Gut zu Wissen

beste Reisezeit

Ganzjährig, aber Migration beginnt im Juli und erreicht im Oktober / November ihren Höhepunkt

Anreise

Mit dem Auto ab Arusha oder Lake Manyara zu erreichen oder per Kleinflugzeug ab Arusha oder der Serengeti

Besonderheiten

Große, saisonabhängige Sumpfgebiete, Baumsavannen und Baobabs

Aktivitäten

Safaris, Vogelbeobachtung, geführte Fußsafaris sowie Ausflüge zu Massai-Dörfern und den Felszeichnungen in der Nähe von Kolo

Highlights

Größte Population wild lebender Tiere außerhalb des Serengeti-Ökosystems

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