Südliche Namib & Lüderitz -

Faszination der Weite

Wer die ganze Faszination Namibias erleben möchte, sollte unbedingt in den grandiosen Süden des Landes fahren. Hier warten neben dem Fish River Canyon, dem nach dem Grand Canyon zweitgrößten Canyon der Welt, die Weiten der Namib-Wüste und Lüderitz, die Gründerstadt Namibias am Atlantik mit dem skurrilen Charme. Die südliche Namib mit dem kleinen verschlafenen Örtchen Aus hat ihre ganz eigene, unvergessliche Ausstrahlung. Wer einmal am frühen Morgen in den Sonnenaufgang über der Weite geschaut hat, wer gehört hat, wie die Vögel mitten im Nirgendwo den Tag begrüßen und die Welt erwacht, der wird immer wieder an diesen Ort kommen wollen.

Mitten in der Wüste gibt es vielfältiges Leben – nicht zuletzt sind es die Wilden Pferde der Namib, die immer wieder die Besucher in ihren Bann ziehen. Von Klein-Aus Vista aus fährt Piet Swiegers zum Sonnenuntergang seine Gäste zu den rund 150 Pferden, die seit vielen Jahrzehnten alleine in der Wüste überleben. Sie stammen aus einer Zucht der deutschen Schutztruppe und wurden in den Wirren des 1. Weltkrieges in diese Gegend versprengt.

Das Überleben dieser Herde ist eine Sensation und hat schon etliche Biologen zu umfangreichen Forschungen veranlasst. In Aus ist mittlerweile ein Informationszentrum entstanden, das über diese biologische Besonderheit ausführlich informiert. Am Rande der Namib am rauen Atlantik liegt Lüderitz – ein Muss für echte Namibia-Fans. Hier stößt man auf Schritt und Tritt auf die steinernen Zeugen der deutschen Kolonialvergangenheit. Da sieht man – mitten in Afrika – Jugendstil und wilhelminische Bauten, alles überragt von der evangelisch-lutherischen Felsenkirche aus dem Jahre 1911.

Das Städtchen Lüderitz lebt heute neben dem Diamantenabbau hauptsächlich vom Fischfang. Der kalte Benguela-Strom sorgt für einen unglaublichen Fischreichtum, auch Austern und Langusten gehören zur Beute. Im Hafen herrscht ein buntes, geschäftiges Treiben und die vielen Restaurants verwöhnen die Gaumen der Gäste mit köstlichen Fischspezialitäten. Von Lüderitz lockt natürlich ein Ausflug nach Kolmanskop, der Geisterstadt mitten in der Wüste, die halb vom Sand bedeckt ist. 1908 begann Alfred Lüderitz in dieser Gegend nach Diamanten zu suchen. Bald entstand dort ein kompletter Ort mit Kasino, Schule und Krankenhaus. 1000 Kilo der wertvollen Steine wurden bis zum 1. Weltkrieg gefördert – danach lohnte sich der Abbau nicht mehr: Kolmanskop wurde zur Geisterstadt. Heute kann man bei einer Führung durch die Häuser streifen, in denen noch Küchenutensilien wie zum Gebrauch herumliegen und die verschlissenen Gardinen im Wind wehen. Ein eindrucksvolles, unvergessliches Erlebnis, eine Reise in die koloniale Vergangenheit, wie sie sonst kaum irgendwo noch möglich ist.



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Gut zu Wissen

beste Reisezeit

April - November

Anreise

Kleinflugzeug od. Auto

Besonderheiten

Lüderitz als ehemalige deutsche Stadt

Aktivitäten

Essen, Spaziergänge, Wanderungen

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