Paracas - legendäres Naturreservat am Pazifik

der peruanischen Region Ica. Das rund 335.000 Hektar große Nationalreservat Paracas umfasst die Paracas-Halbinsel und die Islas Ballestas. Gegründet wurde das wunderschöne Reservat am 25. September 1975.

Traumhafte Buchten, lange Sandstrände und imposante Klippen sowie idyllische Fischerdörfer gehören auf der Paracas-Halbinsel zu den beliebtesten Fotomotiven. Bis August 2007 war auch die wunderschöne Felsformation der Kathedrale von Paracas ein berühmtes Wahrzeichen, die jedoch bei einem Erdbeben einstürzte.

Das Nationalreservat Paracas wurde gegründet, um die reichen Vorkommen an Mähnenrobben, Blaufußtölpeln und Pelikanen, Humboldt-Pinguinen und anderen Meeressäugern sowie Seevögeln zu schützen. Die vielen Tiere haben sich hier angesiedelt, da die Küstenregion reich an Fischen ist, die als Nahrung dienen.

Auf einer Bootsfahrt in Richtung der Islas Ballestas können Sie die zahlreichen Tiere entdecken und die frische Meeresluft genießen. Betreten werden dürfen die Islas Ballestas allerdings nicht, da der Schutz der Tierpopulation an erster Stelle steht. Allein 200 verschiedene Vogelarten leben rund um die Inseln.

Wenn Sie eine wahrlich mystische Erfahrung machen möchten, dann begeben Sie sich auf einen Ausflug zu den geheimnisvollen Nazca-Linien, eine Reihe von alten Geoglyphen, welche von den vorinkaischen Bewohnern in die Ebene der Nazca-Wüste hinein geritzt wurden. Ein atemberaubender Anblick!

Auf einer vorgelagerten Insel der Paracas-Halbinsel können Besucher eine große Zeichnung auf einem Felsen sehen. Die Zeichnung, die Candelabro de Paracas genannt wird, was übersetzt der Kerzenhalter bedeutet, ähnelt den Nacza-Linien, stammt jedoch aus einer wesentlich älteren Epoche. Forschern zufolge diente sie wahrscheinlich Seefahrern als Orientierungszeichen zur Navigation.

Neben der reichen Tiervielfalt wurde das traumhafte Nationalreservat Paracas auch gegründet, um das historische Kulturerbe in der Gegend zu schützen. An über 100 Ausgrabungsstätten wurden hier Spuren der Paracas-Kultur gefunden, die von 900 bis 200 vor Christus existierte. Das wüstenartige Klima der Paracas-Halbinsel bot günstigste Bedingungen für den Erhalt organischer Materialien.

Interessant für Besucher ist zudem das Julio-C.-Tello-Museum. Julio C. Tello war ein peruanischer Archäologe, der im Jahr 1925 zusammen mit einem Mitarbeiter seine erste Entdeckung auf der Halbinsel machte. Tello fand im Wüstenboden vergrabene längliche Menschenschädel und nannte die Gegend Cabeza Larga.

Tello machte in dieser Gegend noch weitere Funde. Unter anderem stieß er auf ein ausgedehntes Gräberfeld, das Paracas-Necropolis genannt wurde. Es barg 429 Mumienbündel, die in bunte, aufwendige Gewänder gehüllt waren. Im Julio-C.-Tello-Museum ist eine große Auswahl dieser Totengewänder zu sehen sowie Hunderte anderer faszinierender Artefakte der Paracas-Kultur.

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Gut zu Wissen

beste Reisezeit

Ganzjährig

Anreise

Flugzeug od. Auto

Besonderheiten

hervorragende Küche, Kultur, Natur, Weine

Aktivitäten

Bootsfahrten, Wanderungen, Wassersport

Highlights

Nationalreservat Paracas, Islas Ballestas, Paracas Necropolis

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