Kalahari & Makgadikgadi Pans -

"Die Wüste lebt"

Die Kalahari nimmt den größten Teil Botswanas ein und ist gleichzeitig die am dünnsten besiedelte Fläche. Die riesige Trockensavanne weist die unterschiedlichsten Vegetationszonen auf und bietet so zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Die Anpassung von Flora und Fauna an die extremen Klimabedingungen sind faszinierend. Die Kalahari ist geprägt durch die Wanderungen der Tiere. Da der Regenfall sehr begrenzt ist, sind die Grasfresser gezwungen, auf der Suche nach Nahrung weite Strecken zurückzulegen. Den Wildherden folgen natürlich die Raubtiere. So ergibt sich ein sich jährlich wiederholender Zyklus, dem die Tiere folgen.

Neben dem Okavango Delta, in dem sich die Kalahari durch die Flut des Okavango in eine paradiesische Feuchtlandschaft verwandelt, und dem Central Kalahari Game Reserve sind auch die Makgadikgadi Salzpfannen ein faszinierendes Gebiet. An Stelle der heutigen Makgadikgadi Pfanne befand sich vor ca. 500.000 Jahren ein See mit riesigen Ausmaßen. Der ca. 60.000 Quadratkilometer große See hatte keinen Ablauf ins Meer und so konzentrierte sich das Salz.

Durch Klimaveränderung und Erdverschiebungen vor ca. 10.000 Jahren trocknete der See aus und hinterließ die Salzpfannen, wie wir sie heute kennen. Die Mkgadikgadi Pfannen sind mit einer Ausdehnung von 12.000 Quadratkilometern die größten Salzpfannen der Erde – fast dreimal so groß wie die Etosha Pfanne in Namibia. Die größten Pfannen sind die Ntwetwe Pan, in der Wilderness Safaris zwei Camps betreibt, und die Sowa Pan. Wegen des Mopipi-Staudamms, der die Diamantmiene in Orapa mit Wasser versorgt, führt der Boteti, der Zufluss zur Ntwetwe-Pan, heute nur noch sehr selten Wasser in die Pfanne. Daher liegt sie fast immer trocken. Ausnahme ist die Regenzeit, die etwa von November bis April andauert. Während dieser Zeit findet in Makgadikgadi ein wahres Naturschauspiel statt:

Die Pfannen füllen sich in dieser Zeit mit Wasser und sind somit Anziehungspunkt vieler Wasservögel, wie beispielsweise Flamingos, Klunkerkraniche und Pelikane. Tausende von Zebras wandern vom Boteti Fluss in die Makgadikgadi Pfanne, wo in dieser Zeit ausreichendes Weideland vorhanden ist. In der Trockenzeit oder den Wintermonaten wandern die Tiere in die wasserreichen Gebiete des Boteti Flusses, jedoch haben sich auch viele den wüstenähnlichen Zuständen angepasst und sind das ganze Jahr über hier ansässig. So zum Beispiel die Braune Hyäne, Erdmännchen, Erdferkel und kleinere Trappenarten. Makgadikgadi ist ein Reiseziel für den passionierten Wildnisliebhaber, der die Überlebensstrategien der Wüstentiere erfahren und das explosionsartige Aufblühen der Natur in der Regenzeit der Kalahari erleben möchte.

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Gut zu Wissen

beste Reisezeit

November-April

Anreise

Kleinflugzeug

Besonderheiten

Riesige Trockensavanne mit unterschiedlichen Vegetationsformen und zahlreichen Tier- und Pflanzenarten

Aktivitäten

Jeep- oder Fußsafaris, Stargazing

Highlights

Zauber aus Einsamkeit, Stille, endloser Weite und sternenklaren Nächten

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